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Verstanden

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Die Lockheed Constellation

Die Lockheed Constellation - einer der formschönsten und elegantesten Propliner ever!

Lockheed Constellation L-749 und 1049 G Super Constellation... 'Connie' und 'Super Connie'!

Um die hohe Zeit der klassischen Propliner mit erlebt zu haben sind die meisten Menschen noch viel zu jung.

Das ist eigentlich sehr schade, denn ansonsten hätten die Freunde der Luftfahrt die Constellations, oder 'Connies', wie sie liebevoll genannt werden noch im aktiven Flugbetrieb miterleben können.

Umso mehr freuen wir uns, Ihnen hier erstklassige Fotos von gleich drei verschiedenen Lockheed Constellations präsentieren zu können.

Wir haben Sie in verschiedenen, gut aufgestellten Luftfahrtmuseen in den Niederlanden und in den Vereinigten Staaten mit unserer neugierigen Kamera für Sie aufgenommen.

Die Lockheed Constellation - ein wichtiges Kapitel der Propliner-Geschichte

Die Entwicklung der Constellation mit Druckkabine und Klimaanlage erfolgte auf Wunsch des Haupteigners der Trans World Airlines.

Ein erster Prototyp startete am 9. Januar 1943 von Burbank aus zu seinem erfolgreichen Erstflug.

L-049  - als erste Airline begann die Pan American ab Februar 1946 den Linienflugbetrieb mit der L-049 Constellation. 

L-649 und L-749 - von der mit verstärktem Fahrwerk versehenen L-649 und der mit größeren Tanks ausgerüsteten L-749, wurden zusammen 145 Stück hergestellt.

L-1049  - die um 5,65 m verlängerte L-1049 Super Constellation für maximal 109 Passagiere wurde ab Oktober 1950 zur erfolgreichsten Variante der Constellation-Familie.

Einschließlich der Ausführungen für die Streitkräfte der Vereinigten Staaten wurden insgesamt 579 Stück gebaut.

L-1649 - die Lockheed L-1649 Starliner mit wesentlich größeren Treibstofftanks in den neuen Flügeln flog erstmals am 10. Oktober 1956.  

Bei voller Nutzlast wurde eine für damalige Zeiten enorme Reichweite von 8700 km  erzielt.

Damit war die Super Star als erstes Verkehrsflugzeug in der Lage nonstop die Distanz zwischen Europa und Nordamerika zu überbrücken.

Von den insgesamt 856 von Lockheed, einschliesslich der 'Super-Connies' und Super Stars, hergestellten Constellations, waren 2011 weltweit noch fünf Maschinen flugbereit.

Klasse Flugzeug-Fotos... bei uns im Display sind die folgenden Maschinen:

Lockheed Constellation L-749 in den Farben der der KLM, Baujahr 1948
 

Die 'Grande Dame' der niederländischen Luftfahrt kann im Haupthangar des Aviodrom in Lelystad in den Niederlanden von aussen und innen besichtigt werden.

Allerdings handelt es sich bei dieser Constellation nicht um eine der Original-Maschinen, wie sie bei der KLM als 'Fliegender Holländer' oder 'Flying Dutchman' im Einsatz gewesen ist. 

Vor ihrer Sanierung in der Wüste Arizonas und zum Teil in den Niederlanden flog die Constellation bis 1967 für die US-Luftwaffe. Danach diente die 'Connie' als Sprüh-Flugzeug für die Landwirtschaft.

Im Jahr 1993 wurde das Flugzeug von der Stiftung Constellation Niederlanden übernommen und 2001 an das Aviodrome am Flughafen Lelystad übergeben.

In den damaligen Farben der KLM lackiert, ist diese Lockheed Constellation L-749 eine der Haupt-Attraktionen des Aviodroms in Lelystad nahe Amsterdam.

Aktuelle Infos zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen bietet Ihnen die Website... aviodrome.nl

Lockheed VC-121A Constellation 'Bataan', Baujahr 1949 

1948 bestellte die US Air Force bei Lockheed zehn Maschinen der Constellation L-749 als C-121 A.

Diese Ausführung hatte einen verstärkten Boden und eine große Frachttür am hinteren Rumpf, sie konnte wahlweise auch mit einer 44-sitzigen Passagierkabine oder mit 20 Tragbahren für medizinische Zwecke ausgestattet werden.

Die zehn Flugzeuge - AF-Serien Nr. 48-0608 bis 0617 - wurden zwischen Dezember 1948 und dem ersten Quartal 1949 geliefert und kamen zur Westover Airforce Base als Teil der Atlantischen Division des Military Air Transport Service.

Kurzzeitig waren acht dieser Constellations, darunter auch die 'Bataan', für die Atlantik-Überquerung nach England oder Frankfurt an der Berliner Luftbrücke beteiligt, dabei flogen die acht Maschinen insgesamt über 5 Millionen Meilen.

Kurz nach dem Abschluß der Airlift-Operation wurden die Lockheed C-121 aus dem Dienst genommen und bei Lockheed für militärische VIP-Transporte umgebaut und zusätzlich ein Wetterradar an der jetzt spitzen Nase angebracht. 

Die Constellation 'Bataan' war das persönliche Flugzeug des Generals McAthur

Die hier gezeigte 'Connie' mit der Nummer 613 und dem Namen 'Bataan' wurde das persönliche Flugzeug von General Douglas McArthur und wurde von ihm als Oberbefehlshaber der Alliierten während des Koreakrieges benutzt.

Bataan, eine Halbinsel auf den Philippinen, war die letzte Bastion von McArthurs US-Truppen, die 1942 die Inseln gegen die Japaner verteidigten.

Das Flugzeugmuseum Planes of Fame erwarb das Flugzeug vor über 20 Jahren wo es am Standort Valle in Arizona ausgestellt wurde.

Kürzlich wurde die Constellation Lockheed VC-121 A  'Bataan' an Lewis Air Legends of Texas verkauft. Im Januar 2016 flog sie zum Flugzeugmuseum in Chino, Kalifornien, zur Aufarbeitung.

Die Restaurierung soll Anfang 2018 abgeschlossen sein, die 'Bataan' wird dann wieder voll flugfähig sein.

Wir haben diese Lockheed VC-121A Constellation im Herbst 2010 im Aussengelände des Flugzeugmuseums 'Planes of Fame' in Valle, Arizona, fotografieren können.

Leider war zu diesem Zeitpunkt die Verkleidung der Flugzueg-Nase abmontiert, was der Maschine ein etwas skuriles Aussehen gab.

Lockheed 1049 G Super Constellation der Trans-Canada Airlines, Baujahr 1954

Die in den USA 'Super G' genannte Lockheed 1049 G war die erfolgreichste Version der Lockheed Super Constellation und einer der letzten grossen Propliner mit Kolbenmotoren.

Der erste Flug des G-Modells erfolgte am 7. Dezember 1954, der kommerzielle Einsatz bei Northwest folgte am 1. Juli 1955.

Für den Langstrecken-Betrieb konnte die 'Super G' oder 'Super Connie' mit zusätzlichen Wingtip-Tanks ausgestattet werden, die die Kraftstoffkapazität um zwei Drittel erhöhten.

42 Lockheed 1049 G Super Constellation wurden von amerikanischen Airlines und 59 von ausländischen Fluggesellschaften geflogen.

Schon bald nach der Einführung dieses formschönen Flugzeugs wurde klar, dass Airlines künftig in Düsenflugzeuge, wie die Boeing 707 oder die Douglas DC-8 investieren würden.

Das in unserer Fotoshow gezeigte Flugzeug wurde im Jahr 1954 an Trans-Canada Airlines geliefert.

Nach einer Karriere als Passagierflieger und späterem Fracht-Einsatz, wurde die Super Constellation kurzzeitig in eine stationäre Cocktail-Lounge in Toronto, Kanada, umgewandelt.

Heute ist diese Lockheed 1049 G Super Constellation der Trans-Canada Airlines im Airpark vor dem Museum of Flight am Boeing Field in Seattle ausgestellt.

Ein kleiner technischer Steckbrief der Lockheed 1049 G Super Constellation

  • Länge 34,6 m - Flügelspannweite 37,5 m - Höhe 7,55 m
  • Leergewicht 31.298 kg - max. Startgewicht 62.370 kg
  • Antrieb - 4 luftgekühlte Curtiss-Wright R3350-972TC-18DA Turbo-Compound 18-Zylinder-Doppelsternmotoren, je ca. 55 Liter Hubraum und 3.250 PS (2.389
  • Reisegeschwindigkeit - 482 kmh
  • Reichweite - 6.486 km
  • Dienstgipfelhöhe - 7.050 m
  • Kapazität - Besatzung 4 bis 10, Passagiere 76 bis 99

Die 'Breitling' Super Constellation

Die nach dem Hauptsponsor als 'Breitling Super Constellation' benannte Maschine ist die einzige noch fliegende Constellation in Europa.

Die ehemalige Constellation C-121C der US-Airforce trägt das Kennzeichen HB-RSC in der Klasse der historischen Flugzeuge.

Mitglieder der Super Constellation Flyers Association in Basel setzen sie in der Sommersaison bei Airshows und historischen Flügen in nahezu ganz Europa ein.

Das Flugzeug wird von Freiwilligen und Profis instand gehalten und durch Mitgliederbeiträge, Sponsoren und Flugkostenbeiträge finanziert.

Wer sich für Mitflüge interessiert... hier geht es zur Website superconstellation.org

Die Lockheed Super Star der Deutschen Lufthansa AG

Die Deutsche Lufthansa AG setzte ab 1958 vier L-1649 A Super Star in Ergänzung zu ihren bewährten L-1049 G Super Constellation auf Nordatlantikrouten ein, von denen zwei Super Stars 1960 von Lockheed zu Frachtern umgerüstet wurden.

Ein neues Leben in der Luft für die Super Star - die historische Flotte der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung soll schon bald mit einer Lockheed L-1649 A Super Star um eine weitere, legendäre Maschine ergänzt werden.  

Dafür wurde einer der beiden Frachter, die Super Star mit dem damaligen Kennzeichen D-ALAN, zusammen mit zwei ehemaligen TWA-Maschinen erworben. 

Die Restaurierungsarbeiten kommen in etwa einem Neubau gleich und sind im vollem Gange. Informrieren Sie sich über den Fortschritt auf der Website der Lufthansa-Technik.

Legends of Aviations, die fantastische Welt der Luftfahrt und des Fliegens auf Globetrotter-Fotos.de!

Flugzeuge und Hubschrauber - die grosse Faszination der Luftfahrt... do it in the Air!

Bomber der Alliierten im II. Weltkrieg

Schwere Bombenflugzeuge der Alliierten des zweiten Weltkrieges - USA und Grossbritannien.

Schwere Bomber von Boeing, Consolidated, Douglas, North American, Avro und Handley Page.

Flugzeuge des Bombenkrieges zur Zeit des zweiten Weltkrieges sind in den Luftfahrtmuseen Mitteleuropas ausgesprochen selten zu sehen.

Während unserer Entdeckungsfahrten sind wir bislang nur im berühmten Hangar 7 auf dem Salzburger Flughafen mit dem Hochglanz polierten North American B-25 J Mitchell der Flying Bulls fündig geworden, den wir hier auch in feinen Aufnahmen zeigen.

Alle weiteren, hier in unserer Bildergalerie gezeigten schweren Bombenflugzeuge der Alliierten aus der besonders dunklen Zeit der Weltgeschichte haben wir dann in verschiedenen Flugzeugmuseen der USA und Kanada aufgetrieben und fotografiert.

Natürlich gab es auf Seiten der Alliierten noch eine ganze Reihe weiterer Flugzeug-Muster, die in die Kategorie 'Bomber' passen, nur haben wir sie bislang noch nicht vor die Linse unserer neugierigen Kamera bekommen.

Auch glauben wir, mit diesen hier gezeigten, sieben verschiedenen Bombern die wichtigsten und zahlenmässig häufigsten Vertreter dieser Art von Kampfflugzeugen der Alliierten erwischt zu haben.

Fliegende Festungen - Bombenflugzeuge der amerikanischen Luftwaffe:

  • Boeing B-17 F Flying Fortress - Museum of Flight, Boeing Field, Seattle, Washington

Die 'Fliegende Festung' diente auf jedem Schlachtfeld des Krieges und wurde besonders bekannt durch das strategische Bombardieren Deutscher Industrie-Ziele. Die Produktion bei Boeing, Douglas und Lockheed endete im May 1945, insgesamt 12.726 Maschinen wurden gebaut.

  • Boeing B-17 G Flying Fortress - Hill Aerospace Museum, Ogden, Utah

Die Boeing B-17 G  mit ihrem Erstflug im Mai 1943, war die mit 8.630 Exemplaren am häufigsten produzierte Variante dieses Typs. Auf der Hill Air Force Base in Utah wurden die B-17 gewartet und repariert sowie später in Aufklärungs-Flugzeuge umgerüstet.

  • Boeing B-17 Flying Fortress - Evergreen Aviation & Space Museum, Oregon

Diese Fliegende Festung wurde 1945 unter Lizenz bei Douglas in Kalifornien gebaut und ging einen Monat vor der Kapitulation Japans in den Pazifik-Einsatz. Danach flog sie militärische Fracht und VIPs, bevor die B-17  im Jahr 1962 an eine zivile Gesellschaft verkauft wurde. Intermountain Aviation nutzte den Bomber als Feuerlösch-Flugzeug und entwickelte dafür den Fulton 'Skyhook', dessen Technik eindrucksvoll im James Bond Film 'Thunderball' demonstriert wurde. Die restaurierte Maschine ist heute noch flugfähig.

  • Boeing B-29 Superfortress - Museum of Flight, Boeing Field, Seattle, Washington

Dieser Langstrecken-Bomber mit Druckkabine waren relativ komfortabel für die Crew. Modifizierte Typen warfen die ersten beiden Atombomben über Hiroshima und Nagasaki in Japan ab. Die gezeigte B-29 Superfortress, bekannt als T-Square 54, flog 37 Kampfeinsätze in der Pazifik-Region und wurde später für den Korea-Konflikt zum Tanker umgebaut.

  • Boeing B-29  55-MO Superfortress - Hill Aerospace Museum, Ogden, Utah

Die Hill Air Force Base spielte eine grosse Rolle in der Wartung, Reparatur und Umbau der Boeing B-29 nach dem zweiten Weltkrieg. Die gezeigte Maschine stellt die B-29 Straight Flush dar, mit der das Wetter vor dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima erkundet wurde.

  • Consolidated B-24 D Liberator - Hill Aerospace Museum, Ogden, Utah

Die hier gezeigte Maschine wurde im September 1942 in der Consolidated Fabrik Fort Worth in Texas ausgeliefert und diente auf einer Basis auf den Aleuten, die zu Alaska gehören. Nach einem Crash auf der Great Sitkin Island wurde sie fünfzig Jahre später geborgen. Seit dem Dezenber 2006 ist die B-24 vollständig restauriert und im Hill Aerospace Museum ausgestellt.

  • Douglas A-26 B Invader - Hill Aerospace Museum, Ogden, Utah

Diese Douglas A-26 kam im Mai 1945 zur US Air Force. Nach verschiedenen Veränderungen und Verbesserungen war sie in der Hill Air Force Base, direkt neben dem Hill Aerospace Museum, stationiert. Die A-26 ist im schwarzroten Design der 13th Bombardement Squadron ( light ) 'the Devil's Own Grim Reapers' aus dem Koreakrieg zu sehen.

  • Douglas  RB-26 C Invader - Air Museum 'Planes of Fame', Valle, Arizona

Diese Douglas RB-26 C haben wir in dem winzigen Ort Valle in Arizonas Wüste entdeckt. Direkt neben dem Grand Canyon Airport Valle steht der Hangar der Filiale des berühmten Luftfahrtmuseums 'Planes of Fame' in Chino, Kalifornien. Bei der gezeigten Maschine handelt es sich um die unbewaffnete Foto-Aufklärungsvariante des Douglas Invaders, entwickelt aus der B-26 C. Sie trug Kameras und Blitzgeräte für Nachtaufnahmen.

  • North American B-25 J Mitchell - Flying Bulls, Hangar 7, Salzburg, Österreich

North American Aviation stellte von 1941 bis 1945 fast 10.000 Flugzeuge der Modellreihe B-25 her, zu Ehren des Generals William Mitchell mit dem Beinamen 'Mitchell' versehen. Die meistgebaute Version war die B-25 J, sie verfügte im Gegensatz zu früheren Maschinen über diverse Verbesserungen, wie z. B. eine Enteisungsanlage.

  • North American B-25 J Mitchell - Hill Aerospace Museum, Ogden, Utah

Diese B-25 J wurde am 28. Juni 1945 an die US Air Force ausgeliefert, hatte aber wenig feste Aufträge. Anschliessend fand sie Verwendung als Frachtflugzeug. Nach Rückkehr in die USA, wurde die Maschine 1993 resatauriert. Sie ist in den Farben der 'Air Apaches' der 345th Bombardement Group lackiert. 

Viermotorige Bombenflugzeuge der britischen bzw. kanadischen Luftwaffe:

  • Avro 683 Lancaster Mk. X - Aero Space Museum of Calgary, Alberta, Kanada

1945 fertig gestellt durch Victory Aircraft Ltd, wurde die Maschine nie einer aktiven Squadron zugeteilt.Die Avro Lancaster diente der Royal Canadian Air Force bis 1961 als See-Aufklärungs-Flugzeug.

  • Handley Page Halifax A Mk. VII - National Air Force Museum of Canada, Trenton, Ontario

Es handelt sich um die einzige in Nordamerika erhaltene Halifax. Kurz vor Kriegsende wurde diese Maschine bei der Versorgung von Partisanen über Norwegen von Deutschen beschossen und musste auf einem Bergsee notlanden. Die Maschine versank, bis auf eine Person kam die Besatzung dabei ums Leben.

Fotos, Fotos, Fotos von schweren Bombern der Alliierten im zweiten Weltkrieg

Immerhin 10 Maschinen im Display und alle selbst fotografiert! Entweder Hochglanz poliert oder in einem stumpfen grünbraun als passende Tarnfarbe, so zeigen sich die Waffen starrenden Exponate unserer Bildergalerie.

Wir hoffen, dass trotz der teils recht dunklen Anstriche der Maschinen in den weitläufigen Hangars der Museen ein guter Eindruck der Maschinen vermittelt werden kann - per starkem Weitwinkel-Objektiv haben wir jedenfalls unser Bestes gegeben, Globetrotter-Fotos.de.

Die erstklassig aufgestellten Luftfahrtmuseen in Nordamerika, in denen wir die alliierten Bombenflugzeuge fotografiert haben, stellen wir in unserem umfangreichen Kapitel

vor. Erstklassige Bildergalerien faszinierender Technikmuseen für alte Flugzeuge und Hubschrauber... by Globetrotter-Fotos.de!

Unser Buchtipp, der umfangreiche Bildband zum Thema Kampfflugzeuge

Die aktuelle Neuerscheinung im Dezember 2016 aus dem Motorbuch-Verlag:

Alliierte Kampfflugzeuge im Zweiten Weltkrieg 

Autor Alexander Lüdeke - ISBN 978-3-613-03898-1
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Flugboote & Amphibien-Flugzeuge

Flugboote und Mehrzweck-Amphibien-Flugzeuge, Fotos von Maschinen verschiedener Hersteller.

Consolidated Aircraft PBY - Dornier - Grumman - Hughes - Republic - Canadair - Lake Aircraft

Eine kleine Fotoshow über Flugboote von Herstellern aus den USA, Kanada und Deutschland.

Flugboote und Amphibien-Flugzeuge wurden überwiegend zwischen den beiden Weltkriegen entwickelt und hatten damals eine besonders gut laufende Konjunktur.

Mit ihnen konnten, obwohl die Reichweite bei weitem nicht an die heutigen Verkehrs-Jets heranreichte, die riesigen Distanzen zwischen den Kontinenten und Ozeanen in mehrtägigen Reisen einigermassen bequem zurück gelegt werden.

Während des zweiten Weltkrieges stand dann die militärische Verwendung dieser Flugzeuge zur Küsten- und See-Überwachung, U-Boot-Bekämpfung und Seenot-Rettung im Vordergrund.

Das am meisten gebaute Modell war die 'Catalina' aus den USA, sie wird weiter unten beschrieben.

Der deutsche Beitrag zur Entwicklung von Flugbooten ist untrennbar mit dem genialen Konstrukteur Claude Dornier verbunden, der in den 1920er- und 1930er Jahren gleich eine ganze Reihe berühmt gewordener Flugboote auf den Markt brachte.

Seinem Wirken und der Entwicklung der Flugzeuge von Dornier ist das herausragend gestaltete Dornier Museum in Friedrichshafen gewidmet, über das Sie sich in der folgenden Fotoshow einen Überblick verschaffen können:

Auch in der heutigen Zeit sind Flugboote für bestimmte Einsatzzwecke, z. B. als Feuerlösch-Maschinen, in abgelegenden und schwer erreichbaren Gegenden unabdingbar.

Faszinierende Fotos... von bislang elf verschiedenen Flugbooten & Amphibien-Flugzeugen.

Erleben Sie hier bei uns die Präsentation von immerhin elf selbst fotografierten Flugbooten bzw. Mehrzweck-Amphibien-Flugzeugen aus US-amerikanischer, deutscher und kanadischer Produktion, die wir in einer authentischen Bildergalerie mit nützlichen Beschreibungen vorstellen!

Allein vier verschiedene Maschinen von ihnen haben wir im grossartigen Luftfahrtmuseum

in McMinnville im US-Bundesstaat Oregon entdecken und in faszinierenden Aufnahmen festhalten können - zur  Website evergreenmuseum.org.

Für echte Luftfahrt-Enthusiasten lohnt sich ein Besuch des riesigen, bestens aufgestellten Museums zwischen der zerklüfteten und sehr reizvollen Oregon Coast und Portland, der 'City of Roses', auf jeden Fall.

Zwei riesige Boeing 747 Jumbojets direkt am Highway bzw. auf dem Dach des dazu gehörigen Spassbades weisen den Weg. Der nächste internationale Flughafen befindet sich in Portland, Oregon, nix wie hin!

Jeweils zwei weitere Flugboote bzw. Amphibien-Flieger sind in Speyer im ausgezeichneten

sowie in der berühmten

hautnah zu bewundern. Da lohnt sich jeder Besuch für Gross und Klein und diese vielseitigen Luftfahrt-Ausstellungen sind eben auch längst nicht so weit entfernt, wie das obige Museum in Oregon an der Westküste der Vereinigten Staaten..

Consolidated Aircraft PBY - Catalina, the flying cat

Bevor zum Beginn des zweiten Weltkrieges ein grosser Boom im Bau von Flughäfen in den USA ausbrach, konnten dort viele abgelegene Gegenden nur durch Flugboote, die keine Startbahn benötigten, erreicht werden.

Die US Navy benutzte deshalb verschiedene Flugboot-Typen, deren erfolgreichste die PBY Catalina werden sollte.

Obwohl sie langsam und unbeholfen wirkte, wurde sie erfolgreich für Patroillienflüge, zum Bombardieren von U-Booten und als Rettungs-Flugzeug eingesetzt.

Während des zweiten Weltkriegs diente die Catalina auf jedem Kriegsschauplatz, von der Arktis bis zu den Tropen. Sie half, das deutsche Schlachtschiff Bismarck zu entdecken und fand auch die japanische Flotte bei Midway.

Nach dem Kriege wurde die Catalina oftmals erfolgreich als Feuerlösch-Flugzeug eingesetzt. Mit über 3.300 gefertigten Exemplaren war die Catalina das erfolgreichste Flugboot aller Zeiten.

Mit einer 'Catalina' fliegen- wer gerne einmal einen 'Splash und Go Flug' mit einer 75 Jahre alten Catalina unternehmen möchte, wendet sich an die Stichting Catalina am Lelystad Airport in den Niederlanden - zur Website catalina-pby.nl 

Claude Dornier schuf zwischen den beiden letzten Kriegen weltberühmte Flugboote.  

Die deutschen Flugboote kamen von Dornier, sie wurden aber zumeist im Ausland gebaut.

Wir zeigen in unserer Fotoshow... Dornier Wal - Do X - Dornier A Libelle II - Dornier do 24 T

Dornier Wal - ein Nachbau des 'Amundsen Wals' N 25

Der Dornier Wal war das erfolgreichste Flugboot Claude Dorniers.

Aufgrund der Beschränkungen des Versailler Vertrags wurden die 'Wale' in unterschiedlichen Versionen bei der von Dornier im Jahre 1921 gegründeten CMASA in Marina di Pisa in Italien, sowie später auch in anderen Ländern Europas hergestellt.

Der von uns fotografierte Dornier Wal ist ein getreuer Nachbau des berühmten 'Amundsen Wal N 25', der im Dornier Museum am Bodensee-Airport in Friedrichshafen zu bewundern ist.

1925 startete der Polarforscher Roald Amundsen mit zwei Wal-Maschinen von Spitzbergen zum Nordpol.

Die beiden Wal-Flugboote mit den norwegischen Kennzeichen N24 und N25 waren durch Amundsen speziell für den Arktis-Flug hergerichtet worden, allerdings musste er 250 km vor dem Nordpol  mit der N 25 wegen eines Problems mit dem Tandem-Motor notlanden.

Berühmt geworden sind sie trotzdem beide, sowohl Amundsen als auch der Dornier Wal.

Dornier Do-X - das damals grösste Flugzeug der Welt

Am Schweizer Südufer des Bodensees gründete Professor Claude Dornier 1926 den Flughafen St. Gallen-Altenrhein, um dort das gigantische Flugboot Dornier DO-X zu bauen.

So konnte das Bauverbot für Flugzeuge gemäss den Versailler Verträgen nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg umgangen werden.

Von 1928 bis 1931 wurden insgesamt drei dieser gigantischen Flugboote hergestellt, der Erstflug erfolgte am 12. Juli 1929.

Aus dieser Zeit wird im sehenswerten Fliegermuseum Altenrhein am People`s Airport St. Gallen-Altenrhein ein mehrere Meter grosses Modell der Do-X sowie ein original Holz-Propeller der ersten Dornier Do-X als spannendes Relikt gezeigt.

Dornier Do A Libelle II - Dreisitziges Flugboot in Metallbauweise, Baujahr 1929

Von der Dornier Do A Libelle wurden insgesamt vierzehn Exemplare hergestellt.

Die in der Flugwerft Oberschleissheim des Deutschen Museums von uns fotografierte Maschine wurde 1930 auf die Fidschi-Inseln geliefert.

1978 kaufte die damalige Dornier GmbH das beschädigte Flugzeug zurück und restaurierte es.

Dornier Do 24 T-3 Flugboot - wir zeigen Fotos von zwei verschiedenen Maschinen

Der dreimotorige Hochdecker Dornier Do 24 wurde ab 1937 in den Niederlanden für den Einsatz im heutigen Indonesien produziert und nach 1940 für die deutsche Luftwaffe dort und auch in Frankreich weiter gebaut.

Der gelungene Entwurf eignete sich besonders gut für den Seenot-Rettungseinsatz.

Die bis zu 279 gefertigten Exemplare retteten etwa 11.000 Menschen aus Seenot und wurden auch als Fernaufklärer und Transporter eingesetzt.

Nach 1945 produzierte Frankreich noch weitere Do 24, die bis 1952/53 in Frankreichs Marine dienten. Die letzten Do 24 flogen bis 1969 im aktiven Seenotrettungsdienst in Spanien und wurden von Mallorca aus eingesetzt.

Dornier Do 24 T-3 - Baujahr ca 1944, in der Flugwerft Oberschleissheim des Deutschen Museums.

Die hier gezeigte Maschine war, bevor sie in die Flugwerft Oberschleissheim kam, als sogenannte 'gate guard' auf dem Dornier Werksflugplatz in Oberpfaffenhofen im Freien aufgestellt.

Rumpf und Tragflügel stammen von zwei verschiedenen Flugzeugen, die in Spanien geflogen sind.

Dornier Do 24, unbekannter Unter-Typ, teilrestauriert ausgestellt im Technikmuseum Speyer

Bedauerlicherweise war nur noch der vordere Rumpf mit seitlichen Stummeln vorhanden, als diese Maschine 1991 aus der Muritz in Mecklenburg in der ehemaligen DDR gehoben wurde.

Diese Dornier Do 24 unbekannter Werks-Nr. und unbekannten Baujahrs wurde bei Röbel im März 1945 durch amerikanische Flieger versenkt.

Sie war wahrscheinlich eine der vier Do-24, die bei der sogenannten 'Aktion 24' für einen Selbstmord-Angriff auf Oder-Brücken gegen die vorrückende Rote Armee eingesetzt werden sollte.

Grumman JRF 5 - Goose

Geschäftleute von Long Island inspirierten in den 1930er JahrenGrumman Airkraft die 'Goose' als fliegende Yacht zu bauen, damit sie schnell und bequem zu ihren Jobs nach New York City kommen konnten.

Während des zweiten Weltkrieges wurde dieses Modell als JRF bei der US-Army, der Navy und Coast Guard für Patrollienflüge, Anti-Boot-Einsätze  und als Rettungsmaschine, auch von den Kanadiern und Engländern, erfolgreich eingesetzt.

Heutzutage fliegen noch etwa 30 'Gooses', was für ihre Zuverlässigkeit spricht.

Die hier gezeigte Maschine des Evergreen Aviation & Space Museums in Oregon, USA, war nach dem Kriege beim State of Alaska's Department of Fish and Game eingesetzt, flog dann für die Pennsula Airways ebenfalls in Alaska.

Nach einen Crash wurde die Maschine an das Evergreen Museum verkauft und dort restauriert.

Hughes H-4 Hercules - Spruce Goose

Die Hughes H-4 Hercules ist wohl das mit Abstand interessanteste Ausstellungsstück, welches das Evergreen Aviation & Space Museum in McMinnville zu bieten hat. Auch für uns war es 'der Aufhänger', dieses ausgezeichnete Luftfahrtmuseum in der Provinz von Oregon aufzusuchen und wir sagen, dass es sich sehr gelohnt hat.

Die Spruce Goose, das als Einzelstück von der Hughes Aircraft Company des exzentrischen Milliardärs Howard Hughes gebaute Flugboot ist, auf die Flügelspannweite bezogen, das größte bisher gebaute Flugzeug - siehe die entsprechende Tabelle in der Bildergalerie.

Da Howard Hughes aufgrund des kriegsbedingten Materialmangels kein Metall für den Bau der Maschine genehmigt wurde, ist der gigantische Rumpf der Spruce Goose komplett aus Birkenholz gefertigt und nicht aus Fichte, wie der Name eigentlich besagt.

Einmal nur ist die Hughes H-4 Hercules 1.500 m weit und in einer Höhe von 20 m über dem Wasser geflogen, festgehalten in einem Schwarzweiss-Film, der an der Maschine im Museum immer wieder vorgeführt wird.

Trotz unseres ziemlich starken Weitwinkel-Objektives haben wir die Spruce Goose in ihren gewaltigen Ausmassen nicht komplett auf den Speicherchip unserer Kamera bannen können, spannend ist ein Grössenvergleich mit anderen - natürlich viel kleineren Museums-Exponaten - allemal!

Republic RC 3 Seabee - a Fisherman's Dream

Die Seabee wurde 1.076 mal zwischen 1946 und 1947 hergestellt. Aufgrund ihrer ausgezeichneten amphibischen Fähigkeiten bot sie ihren privaten Käufern viele Reisemöglichkeiten in Gebiete, die für Sportfischer und Jäger sonst unerreichbar geblieben wären.

Viele Seabees fliegen auch heute noch und etliche von ihnen werden auch in Museen rund um die Welt gezeigt.

Die von uns im Evergreen Aviation & Space Museum in Oregon fotgrafierte Seabee der Serien-Nr. 736 ging durch viele Hände, bevor sie dem Museum im Jahre 2005 gestiftet wurde.

Canadair CL-215

Dieses Mehrzweck-Amphibienflugzeug des kanadischen Herstellers Canadair, haben wir - wie auch schon die teilrestaurierte Do 24 - auf dem Freigelände des Technikmuseums Speyer entdeckt und fotografiert.

Die Canadair CL 215 des kanadischen Herstellers Canadair Group, heute eine Tochter von Bombardier, wurden überwiegend in Kanada und Frankreich erfolgreich für die Überwachung der Wälder und zur Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt.

Einige Maschinen wurden auch für den Rettungseinsatz,die Küstenüberwachung sowie für die Passagierbeförderung ausgeliefert, noch heute sind sie im Einsatz.

Die Canadair CL-215 ist ein zweimotoriger Schulterdecker in Ganzmetallbauweise mit einstufigem Bootskörper und starr montierten Stützschwimmern unter den Flügeln.

Touch and Go - die faszinierende Wasseraufnahme zur Brandbekämpfung - von uns live beobachtet!

Zur Brandbekämpfung kann die Maschine ca 5.500 Liter Wasser oder Löschmittel, sowie zusätzlich in gesonderten Tanks, 710 kg Schaumkonzentrat aufnehmen.

Die Löschwasseraufnahme erfolgt iin einem Touch-and-Go-Manöver auf dem Gewässer.

Diese faszinierende Verfahrensweise des Touch-and-Go konnten wir während der verheerenden Waldbrandkatastrophe 1975 in der Lüneburger Heide immer wieder auf dem Steinhuder Meer bei Hannover beobachten, wo mehrere Maschinen dieses Typs aus Frankreich zum Einsatz kamen.

Leider hatten wir damals keine Kamera zur Hand, trotzdem... sehr beeindruckend und hilfreich!

Lake Aircraft LA 4 200 - beim Seeflieger-Treffen zur Hansesail in Rostock-Marienehe gesichtet. 

Die Firma Lake Aircraft in Sanford, Maine, Vereinigte Staaten ist auf Amphibien-Flugzeuge spezialisiert und besitzt als einzige eine FAA-Zulassung für einmotorige Amphibienflugzeuge weltweit.

Insgesamt wurden etwa 1.300 'Lakes' verkauft, davon 900 in den USA. 

Basis für die LAKE LA 4 war die Colonia C 2 mit 180 PS. Sie wurde bis 1969 gebaut und danach von der LA 4 200 mit stärkerem Motor abgelöst. Ausserdem hatte die Maschine zusätzliche Tanks an den Tragflächen und erlaubte ein höheres Abfluggewicht. 

'Unsere' Lake LA 4 200 haben wir während des Starts aus einem Cessna-Wasserflugzeug auf der Warnow in Rostock aufgenommen.

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Ingo Bauernfeind
Flugboote seit 1914 - Typenkompass

ISBN - 978-3-613-03901-8
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Format: 140 x 205 mm - Preis 12,- €

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Flugboote und Mehrzweck-Amphibien-Flugzeuge, Fotos von Maschinen verschiedener Hersteller.

Consolidated Aircraft PBY - Dornier - Grumman - Hughes - Republic - Canadair - Lake Aircraft

 Flugzeuge und Hubschrauber - die grosse Faszination der Luftfahrt... do it in the Air!

Die VFW-Fokker 614

VFW-Fokker - die VFW 614, das erste deutsche Verkehrsflugzeug der Nachkriegszeit.

Die unkonventionelle VFW 614 der Vereinigten Flugtechnischen Werke-Fokker in Bremen.

Die VFW 614 der Vereinigten Flugtechnischen Werke-Fokker in Bremen war das erste in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Verkehrsflugzeug, das auch im Linienbetrieb eingesetzt wurde.

Ziel war der Entwicklung dieser Maschine war es, einen adäquaten Ersatz für die legendäre Douglas DC 3 als Kurz- und Mittelsterecken-Flugzeug zu erhalten.

Der Rollout der ersten VFW 614 fand am 5. April 1971 in Bremen statt, der 32-minütige Erstflug folgte dann am 14. Juli 1971.

Zum Einsatz auf unbefestigten Pisten war die VFW-Fokker 614 als Besonderheit mit zwei auf den Tragflächen sitzenden Strahltriebwerken ausgerüstet.

Fotos, Fotos, Fotos... faszinierende Aufnahmen von drei verschiedenen VFW-Fokker 614:

VFW 614 D-AXDB - Flugbereitschaft der Luftwaffe

Diese Maschine der Flugbereitschaft der Luftwaffe diente viele Jahre als Kanzler-Maschine für den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl und ist heute Star des norddeutschen Luftfahrtmuseums Aeronauticum in Nordholz bei Cuxhaven.

Zweimal haben wir dieses sehr sehenswerte Museum an der Küste besucht, dabei durften wir einmal die VFW 614 auch von innen besichtigen.

Unsere passende Fotoshow - Aeronauticum Nordholz bei Cuxhaven - Entwicklung von Luftschiffahrt und Marinefliegerei.

Das Aeronauticum in Nordholz - Peter-Strasser-Platz 3 - 27639 Wurster Nordseeküste - Tel 04741-18190 

Aktuelle Infos bietet die Website... Aeronauticum Nordholz

VFW 614 OY-TOR - Cimber Air

Dieses Flugzeug mit der Serien-Nummer G 04 wurde 28. August 1975 an die dänische Fluggesellschaft Cimber Air ausgeliefert. Nach 4885 Flugstunden erfolgte die Ausserdienststellung im August 1979.

Die Cimber Air VFW 614 ist heute ein Blickfang am Eingang des Technikmuseums in Speyer.

Unsere passende Fotoshow - Technikmuseum Speyer - die grossartige Luftfahrt-Ausstellung dieses Technikmuseums.

Technikmuseum Speyer - Am Technik Museum 1, 67346 Speyer - Tel. 06232-67080

Aktuelle Infos bietet die Website… Speyer.Technik-Museum.de

VFW 614 / ATTAS - D-ADAM

Am längsten in Gebrauch war die VFW 614 D-ADAM, die nach erheblichen Umbauten bis 2012 beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt ( DLR ) in Braunschweig als Forschungs-Flugzeug diente.

Heute ist diese Maschine in der Flugwerft Oberschleissheim des Deutschen Museums München zu bewundern, wo auch unsere Aufnahmen entstanden sind.

Ein kleiner Steckbrief der VFW-Fokker 614:

  • Hersteller - Vereinigte Flugtechnische Werke-Fokker, Bremen, 1985
  • Länge 20,60 m - Höhe 7,84 m - Spannweite 21,5 m
  • Leergewicht - 12.180 kg
  • Startmasse, max. - 19.950 kg
  • Startstrecke 850 m - Landestrecke 620 m
  • Passagiere - 44 in 2+2 Anordnung
  • Reisegeschwindigkeit - 720 kmh in 7600 m Höhe
  • Höchstgeschwindigkeit - 780 kmh (Mach 0,697)
  • Steigleistung - 15,75 m/s
  • Reichweite, leer 2010 km - beladen 1200 km
  • Antrieb - 2 x Rolls-Royce / SNECMA M 45H
  • Schub - 2 x 33,2 kN

Das kurze Schicksal der VFW-Fokker 614... insgesamt wurden 21 Maschinen dieses interessanten Flugzeug-Typs hergestellt, von denen jemals nur neunzehn Exemplare eingesetzt wurden.

Ein wirtschaftlicher Erfolg stellte sich nicht ein und die Bundesregierung beendete ihre finanzielle Unterstützung. So endete die Serienfertigung bereits am 31. Dezember 1977.

Legends of Aviation - Veteranen der Lüfte, präsentiert in feinen Luftfahrt- und Flugzeugmuseen.

Flugzeuge und Hubschrauber - die grosse Faszination der Luftfahrt... do it in the Air!

Auf dem Flugplatz in Jelenia Góra

Flugzeug-Veteranen auf dem Flugplatz von Jelenia Góra, dem früheren Hirschberg in Schlesien.

Erlebnis Luftfahrt in Jelenia Góra - authentische, lebensechte Technik-Fotos... fast wie zum Anfassen!

Antonov AN-2 Doppeldecker und weitere polnische Flugzeuge auf dem Flugplatz Jelenia Góra.

Der Flugplatz von Jelenia Góra mit seinen drei bis zu 610 m langen Start- und Landebahnen liegt am östlichen Ortrand der Stadt im Hirschberger Tal. Er wird überwiegend durch den Aeroklub Jeleniogórski mit seinen Segelflugzeugen genutzt. 

Eher durch Zufall - eine Strassenumleitung war 'schuld' - sind wir nach einem deutsch-polnischen Konzert im Schloss Bukowiec, ehemals Buchwald im Hirschberger Tal, am Flugplatz von Jelenia Góra 'gelandet'.

Erfreut haben wir uns an drei dort in Reih' und Glied aufgestellten und fröhlich bunt lackierten Antonov AN-2 Doppeldeckern sowjetischer Konstruktion, aber polnischer Fertigung, sowie an zwei weiteren spannenden Flugzeug-Veteranen aus polnischer Produktion. Fotos, Fotos, Fotos... im Display:

  • Antonov AN-2 - der weltgrößte einmotorige Doppeldecker
  • PZL 104 Wilga 3 - polnisches STOL-Mehrzweck-Flugzeug
  • WSK TS-11 Iskra - polnischer Jet-Trainer und Aufklärer

Das ausgezeichnete, warme Fotolicht zu sommerlicher Abendsonne verführte zum Fotografieren der höchst nostalgisch-technischen Szenerie. Aus den Ergebnissen ist diese obige kleine Bildergalerie entstanden. Enjoy!

Leider waren, ausser mehreren Spielern auf der vor dem Gras-Rollfeld angelegten Boule-Bahn, keine Menschen vom Boden- und fliegenden Personal zu entdecken.

Gerne hätten wir nämlich einen Rundflug über dem Hirschberger Tal und dem nahen Riesengebirge mit der Schneekoppe unternommen.

Erleben Sie als virtuellen 'Ersatz' dafür auch unsere faszinierende Bildergalerie:

mit exklusiven Fotos aus dem Cockpit sowie vom Start und der Landung der Antonov AN-2 'Anuschka', dazu mit den Bildern aller bislang von uns in Museen entdeckten Antonov AN-2 Doppeldeckern.

Technik, die begeistert - Aviation, die fantastische Welt der Luftfahrt und des Fliegens!

Kleine technische Steckbriefe der drei von uns entdeckten historischen Flugzeug-Baumuster auf dem Flugplatz von Jelenia Gora, dem früheren Hirschberg, in Niederschlesien:

Doppeldecker Antonov AN-2 - der weltgrößte einmotorige Doppeldecker, aus Russland und Polen

  • Mehrzweck-Doppeldecker
  • Flügelspannweite oben 18,18 m / unten 14,24 m - Flügelfläche insgesamt 71,60 m² - Höhe 4,13 m
  • Höchstgeschwindigkeit 258 kmh (in 1750 m Höhe) - Reisegeschwindigkeit 190 kmh
  • Flugreichweite 1.390 km - Dienstgipfelhöhe 4.400 m
  • Leermasse 3.450 kg - max. Startmasse 5.500 kg
  • Triebwerk - Neunzylinder-Sternmotor Schwezow ASh-62IR
  • Leistung 736 kW (1.000 PS)
  • Startrollstrecke 150 m - Landerollstrecke 180 m
  • Erstflug - 31. August 1947

PZL 104 Wilga 3 - polnisches STOL-Mehrzweck-Flugzeug

  • Flügelspannweite 11,28 m -Länge 8,00 m - Höhe 2,80 
  • Höchstgeschwindigkeit 210 kmh - Reisegeschwindigkeit 195 kmh
  • Flugreichweite 700 km - Gipfelhöhe 6.700 m
  • Leermasse 700 kg - max. Startmasse 1150 kg
  • Triebwerk - 9-Zylinder-Sternmotor Iwtschenko AI-14R
  • Leistung 190 kW (258 PS)
  • Startrollstrecke 90 m - Landerollstrecke 100 m

WSK TS-11 Iskra - polnischer Jet-Trainer und Aufklärer

  • Flügelspannweite 10,06 m - Länge 11,15 m - Höhe 3,50 m
  • Höchstgeschwindigkeit 720 kmh
  • Reichweite 435 km ohne Zusatztanks - 1260 km mit Zusatztanks - Dienstgipfelhöhe 11.140 m
  • Leergewicht 2560 kg - Startgewicht 3840 kg
  • Triebwerk - WSK SO-3W
  • Leistung - 10,8 kN
  • Höchstgeschwindigkeit 720 kmh
  • Startrollstrecke 725 m - Landerollstrecke 660 m

Erlebnis Luftfahrt in Jelenia Góra - authentische, lebensechte Technik-Fotos... fast wie zum Anfassen!

Ein kleiner Nachtrag - im Juli 2019, vier Jahre nach unserem oben beschriebenen Besuch dieses kleinen Flugplatzes, waren wir wieder einmal Zaungäste an Jelenia Góras Flugfeld. Diesesmal zeigte sich uns ein gänzlich anderes Bild, die drei Antonovs waren längst davon geflogen und auch der Iskra-Jettrainer  war verschwunden.

Vor den Hangars stand jetzt ein Cessna 172 Skyhawk Hochdecker, der vermutlich als Schleppfahrzeug für die ebenfalls zu sehenden Segelflugzeuge dient.

Spannend zu beobachten waren zudem die wichtigen Flugvorbereitungen des Piloten einer kleinen Piper Archer II PA-28 aus Belgien, die kurz darauf gen Westen startete. Natürlich waren wir neidisch beim Zusehen, ist die Freiheit über den Wolken doch grenzenlos!  

Das Reiseland Polen - Urlaub und spannende Entdeckungen bei unseren östlichen Nachbarn.

Erleben Sie auch unsere ergänzenden Reportagen und Bildergalerien aus Niederschlesien:

Unbekanntes und Bekanntes neu entdecken - Globetrotter-Fotos.de, Ihr farbiger Reiseverführer!

Urlaub in Niederschlesien... von Jelenia Góra, dem früheren Hirschberg, bis hin zum Riesengebirge.

Flugzeuge und Hubschrauber - die grosse Faszination der Luftfahrt... do it in the Air!