Die Hansestadt Stade - ein Altstadtbummel vom Stadthafen bis zum historischen Fischmarkt.



















Der Blick auf die winterliche Altstadt der Hansestadt Stade in Niedersachsen bei Schnee und Eis.
Im Januar 2025 herrschte in ganz Norddeutschland ein vergleichsweise strenger Winter mit recht viel Schnee.
Ein unaufschiebbarer Termin stand für uns in Stade an. Trotz einer ungemütlichen Wetterlage und winterlichen Fahrbedingungen erreichten wir unser ausgewähltes Hotel direkt am Stader Stadthafen einigermassen entspannt.
Am Nachmittag wagten wir uns dann auf durchweg glatten Gehwegen, um die nahe liegende historische und idyllische Altstadt der ehrwürdigen Hansestadt im Flüsschen Schwinge für uns zu erkunden.
Dabei passierten wir die Schleuse des Stadthafens am Salztor sowie die Hanse- und die mit Kopfsteinpflaster versehene Salzstrasse.
Schliesslich öffnete sich diese romantische Gasse zum Fischmarkt, einem der schönsten Plätze der Stadt am Alten Hansehafen.
Eingerahmt von alten Kaimauern, markanten historischen Fachwerkhäusern und dem rekonstruierten Holztretkran liegt dieser am Flüsschen Schwinge.
Wo früher Hanseschiffe entladen und Waren verzollt wurden, reihen sich heute Cafés, Restaurants und Bars aneinander, deren Terrassen direkt am Wasser liegen und zu einer Pause einladen.
Fotos, Fotos, Fotos... bunte Impressionen der historischen Altstadt der Hansestadt Stade.
Erleben Sie in einem kleinen Altstadtbummel der Reihe nach die nachfolgenden Sehenswürdigkeiten der Hansestadt Stade:
- den Stadthafen mit Museumskränen und der Cosmae-Kirchturm
- das Museumsschiff Greundiek im Stadthafen
- die Schleuse am Salztor und die Türme der Stadtkirchen St. Wilhadi und St. Cosmae-Nicolai
- ein historisches Speicherhaus in der Hansestrasse
- Fachwerkhäuser in der Salzstrasse
- ein Blick in die Hökerstrasse
- den historischen Tretkran am Fischmarkt am Ufer der Schwinge beim Alten Hansehafen
- historische Gebäude am Fischmarkt zur romantischen Blauen Stunde und bei Nacht
- den Alte Hansehafen mit dem Ewer 'Willi' und historischen Bauten am Ufer der Schwinge
Unsere Aufnahmen der obigen kleinen Fotoshow zeigen Stade zum einen bei trüben Winterhimmel, zum anderen aber auch mit romantischen Momente zur berühmten Blauen Stunde und - nach einem Restaurant-Besuch - dann auch bei nächtlicher Beleuchtung.
Die Geschichte der früher so bedeutenden Hansestadt Stade an der Unterelbe.
Die Hansestadt Stade in Niedersachsen zählt zu den ältesten Städten Norddeutschlands und verdankt ihren ersten schriftlichen Hinweis einem Wikingerüberfall im Jahr 994, als sie als 'Stethu' erwähnt wurde.
Archäologische Funde deuten allerdings schon auf Besiedlungen bis 10.000 v. Chr. hin. Eine befestigte Siedlung mit Hafen entstand dann um 650 n. Chr. nahe dem heutigen Verlauf des Flüsschens Schwinge.
Ab 1267 gehörte Stade zu den Gründungsmitgliedern der Hanse und wuchs zu einer blühenden Handelsmetropole heran und war damals zeitweise bedeutender als Hamburg.
Der Hafen wurde dagegen schon seit dem Jahre 1000 ausgebaut, weil man intensive Handelsnetze nach Jütland, Flandern und Dänemark knüpfte.
Der Hansehafen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts gilt als älteste erhaltene Hafenanlage der Unterelbe und war ein zentraler Umschlagplatz für europäische Waren.
1361 wurde Stade Freie Reichsstadt mit Bündnisrecht. 1712 eroberten die Dänen dann Stade, aber schon 1715 ging es an Hannover,
Von 1805 war 1815 war Stade französisch und 1866 wurde es preussisch - so wechselvoll kann Stadtgeschichte sein!
Im Zweiten Weltkrieg blieb die Stadt glücklicherweise weitgehend verschont. Ab 2009 durfte Stade dann wieder den Titel 'Hansestadt' führen.
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Nordseestrände - Lüneburger Heide - Region Hannover - Weserbergland - Harz ...happy Ausflug:
Niedersachsen... feine Städte und Landschaften, von der Nordsee-Küste bis zum Harz.