Die Hansesstadt Bremen besitzt mit Sicherheit einen der schönsten Marktplätze in ganz Deutschland.

Bummeln Sie hier gemütlich über den historischen Bremer Marktplatz mit dem unvergleichliche Flair.

Impressionen des sehenswerten historischen Marktplatzes der Freien Hansestadt Bremen in feinsten Aufnahmen.

Der Bremer Marktplatz - spannende Geschichte lebendig erlebt... in der Freien Hansestadt Bremen!

Weissrot leuchtete die Speckflagge - wie die Bremer Flagge mit dem Schlüssel zur Welt und dem Wappen der Hansestadt heisst - über dem historischen Bremer Marktplatz,

Ideales Wetter für einen Tagesausflug nach Bremen und für exzellente Aufnahmen am einem herrlichen 1. Mai Feiertag - also nicht gearbeitet, sondern eifrig fotografiert.
 
So zeigte sich der Bremer Marktplatz uns und unserer neugierigen Kamera in seiner ganzen Weite und Schönheit sowie im allerbesten Fotolicht.
 
Bremen hat mit Sicherheit einen der schönsten Großstadt-Marktplätze in ganz Deutschland.
 
Obwohl viele Städte in ganz Deutschland reich ist an idyllischen und romantischen Marktplätzen mit Bauten längst vergangener Jahrhunderte sind, behaupten nicht nur wir, dass das historische Ensemble rund um den Bremer Marktplatz eben einmalig ist.
 
Trotz der verheerenden Bombenangriffe im zweiten Weltkrieg, die auch das historische Zentrum Bremens trafen, blieb nach dem Wiederaufbau ein absolut harmonischer Gesamteindruck erhalten. 
 
Eine behutsame Restaurierung und das zurückhaltend zeitlos modern gezeichnete Gebäude der Bremischen Bürgerschaft aus den 1960er-Jahren anstelle der zerstörten Baumwollbörse machten dies möglich.  
 
Das Ensemble 'Rathaus und Roland auf dem Marktplatz von Bremen' inmitten der Bremer Altstadt. 
 
Nach der Grundsteinlegung des Bremer Rathauses im Mai 1405 entstand zuerst ein schlichter, wehrhafter Backsteinbau. 
 
In der Zeit von 1608 bis 1612 gestaltete der Baumeister Lüder von Bentheim die Rathaus-Fassade zum Marktplatz umfassend um. Dabei erhielt das Gebäude einen grossen gläsernen Erker, prunkvolle flämische Ziergiebel und insgesamt elf reich verzierte Arkadenbögen.

Dieser filigrane Stil gilt heute als Paradebeispiel der norddeutschen Weserrenaissance. 
 
Heute besteht das Rathausgebäude mit seiner reich verzierten Renaissance-Fassade aus zwei Hauptteilen, dem Alten Rathaus gotischen Ursprungs und dem 1909 bis 1913 angebauten Neuen Rathaus im Stil der Neorenaissance.
 
Das Bremer Rathaus gehört damit zu den wichtigsten Beispielen der Backsteingotik sowie der Weserrenaissance und steht seit 1917 unter Denkmalschutz.
 
Immerhin ist es das einzige europäische Rathaus des Spätmittelalters, das im Laufe der Jahrhunderte glücklicherweise unzerstört blieb und dazu kontinuierlich instand gesetzt wurde. 
 
Die Geschichte lebt - das Ensemble 'Rathaus und Roland auf dem Marktplatz von Bremen' gehört seit 2004 aufgrund seiner historischen Einmaligkeit auch noch zum UNESCO-Weltkulturerbe.
 
Roland der Riese mit den spitzen Knien am Rathaus zu Bremen.

Die historische Sandstein-Statue des Bremer Rolands steht seit dem Jahre 1404 auf einem gestuften Sockel mitten auf dem Marktplatz vor dem Rathaus.
 
Der Roland mit seinen spitzen Eisenknien ist gut 5,40 Meter hoch und wird von einem gotischen Sandstein-Baldachin geschützt.
 
Er ist das deutlich sichtbare Zeichen für bürgerliche Autonomie, Marktfreiheit und die historisch verbürgten Freiheiten der Freien Hansestadt Bremen.
 
Ein wichtiges historisches Detail - der Abstand zwischen den Kniespitzen des Rolands stellt das amtliche Ellenmaß dar, die sogenannte Bremer Elle von 55,4 Zentimetern, an der Kaufleute früher ihre Waren abmessen konnten.

Die Liebfrauenkirche oder Unser Lieben Frauen Kirche.

Die Unser Lieben Frauen Kirche ist die älteste Pfarrkirche Bremens und liegt direkt auf dem Marktplatz, unmittelbar nordwestlich neben dem historischen Bremer Rathaus.

Die Ursprünge der evangelischen Marktkirche reichen bis in das 11. Jahrhundert zurück. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte zu einer gotischen Hallenkirche umgebaut.

Die Liebfrauenkirche wartet mit einer herausragenden Akustik auf und beherbergt heute eine aktive Musikgemeinde.
 
Der Schütting, das historische Haus der Bremer Kaufmannschaft am Bremer Marktplatz.

Der Schütting genannte Renaissance-Bau aus dem 16. Jahrhundert ist das historische Haus der Bremer Kaufmannschaft. Es steht an der Südseite des Marktplatzes direkt gegenüber dem Bremer Rathaus.

Das prachtvolle Gebäude im Stil der flandrischen Renaissance dient bereits seit 1849 als Sitz der Handelskammer Bremen. 

Es steht an der Südseite des Marktplatzes direkt gegenüber dem Bremer Rathaus.
 
Dabei gehört der Ostgiebel von 1565, zu den markantesten Details des imposanten Bauwerks, das im Laufe der Zeit mehrfach erweitert und nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde.
 
Das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft aus den 1960er-Jahren.
 
Das Haus der Bürgerschaft, wurde in den 1960er Jahren anstelle der im zweiten Weltkrieg zerstörten Baumwollbörse errichtet und beherbergt seit 1966 den Landtag des Bundeslandes Bremen.
 
Es steht seit 1992 unter Denkmalschutz und gehört heute zu dem stimmigen Ensemble aus dem historischen Rathaus, dem weiten Marktplatz mit dem Bremer Roland, dem Schütting sowie dem alles überragenden Bremer Dom mit seinen zwei Türmen. 
 
Der Bremer St. Petri Dom auf dem höchsten Punkt der früheren Weserdüne. 
 
Der heutige Dom überragt mit seinen beiden gut 90 Meter hohen Türmen entstand aus einer ganzen Reihe von Vorgängerbauten, die bis in karolingische Zeiten ab dem achten Jahrhundert zurück reichen.

Die heutige romanische Struktur des gewaltigen Bauwerks entwickelte sich im 11. bis 12. Jahrhundert als dreischiffige Pfeilerbasilika und wurde später durch gotische Elemente ergänzt und noch im 19. Jahrhundert erweitert.
 
Bremens berühmter Bleikellerbefindet sich in einem historischen Gewölbe direkt neben dem St. Petri Dom.

Hier ruhen acht Mumien aus dem 17. und 18. Jahrhundert in offenen Särgen, deren Körper nicht künstlich einbalsamiert wurden, sondern durch die extrem trockene Luft im Kellergewölbe auf natürliche Weise austrockneten. 

Der Name 'Bleikeller' entstand, weil dort einst das Blei für die Bedachung des Doms gelagert wurde. 

Fotos, Fotos, Fotos... der sehenswerte historische Marktplatz in Bremen in feinen Aufnahmen.
 
Bummeln Sie in unserer obigen, kleinen Bildergalerie rund um diesen bemerkenswerten Platz im Zentrum der Bremer Altstadt und erleben Sie der Reihe nach:

  • das historischen Rathaus, dem mächtigen Dom sowie das Gebäude der Bremischen Bürgerschaft
  • Roland den Riesen am Rathaus zu Bremen, die fünfeinhalb Meter hohe Sandstein-Statue
  • die Kirche Unser Lieben Frauen neben dem Rathaus
  • das 'Bremer Loch', nach Einwurf von Münzen erklingen die Bremer Stadtmusikanten
  • das Haus der Bürgerschaft, Sitz des Landesparlaments der Freien Hansestadt Bremen
  • der Schütting, das Gebäude der Bremer Kaufmannschaft
  • der Lichtbringer, das vergoldete Bronzerelief über dem Eingang zur Böttcherstrasse
  • das historische Gasthaus 'Zum Spitzen Gebel' hinter dem Schütting
  • die wieder errichteten Patrizierhäuser an der Nordseite des Marktplatzes von Bremen
  • die Plastik der Bremer Stadtmusikanten an der Liebfrauenkirche, ein Touristen-Magnet
  • Detailansichten der Renaissance-Fassade des Bremer Rathauses im warmen Winterlicht
  • der Bremer Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz
Im Rahmen der fotografischen Freiheit haben wir mit unseren Aufnahmen unserer obigen kleinen Fotoshow den Bremer Marktplatz noch etwas erweitert.

So wurde die Fussgängerzone am Liebfrauenkirchhof links neben dem historischen Rathaus, ein Teil des riesigen Domshofes sowie der Eingang zur berühmten Bremer Böttcherstrasse hinter dem Schütting von uns in das Geschehen mit einbezogen. 
 
Einige weitere schöne, bereits historische Ansichten des Bremer Marktplatzes erleben Sie auch am Anfang unseres Foto-Beitrags:
Bremen Anno Dazumal im Jahre 1963 - Nostalgie total, denn damals war's im alten Bremen.
 
Der Bremer Weihnachtsmarkt  ist ein Anziehungspunkt für den ganzen Norden.

Abgerundet wird der kleine Foto-Bummel durch den Mittelpunkt der Innenstadt Bremens mit einigen Fotos des Weihnachtsmarktes, der stets auf dem historischen Marktplatz, dem Liebfrauenkirchhof sowie dem Domshof in der Adventszeit abgehalten wird.

Riesengross ist dann stets der Andrang von Bremern und auswärtigen Besuchern, sie werden von weit her durch die einmalige Atmosphäre im historischen Ambiente anlockt.
 
In der Adventszeit ist der Betrieb auf der Einkaufsmeile Obernstrasse sowie auf dem Bremer Marktplatz mit seinem Roland oftmals so gross, dass vor den langsam fahrenden Strassenbahnen stets ein Mitarbeiter mit einer Glocke vorweg marschiert, damit diese nicht im Gewühl stecken bleiben.
 
Gewinnen Sie hier einen reizvollen Einblick auf das Geschehen des Bremer Marktplatzes in der idyllischen Adventszeit:
Unser Tipp - wenn Sie einen Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes planen, versuchen Sie bei Möglichkeit wegen des noch grösseren Andrangs stets die Wochenenden zu meiden.
 
Auch Wochentags können Sie nicht damit rechnen, einen Platz in einem Restaurant rund um den Marktplatz oder im nahe gelegenen, historischen Schnoorviertel zu ergattern.
 
Es sei denn, Sie haben schon monatelang im Voraus reserviert.

Bremens & Bremerhavens Sehenswürdigkeiten - Bekanntes und Unbekanntes stets neu entdecken.

'Buten un Binnen - Wagen un Winnen'... der markante Slogan für die erfolgreiche hanseatische Tradition!